Manchmal habe ich mich gefragt, warum gerade ich diese Erfahrungen gemacht habe.
Warum ich diejenige war, auf die sich all das richtete.
Heute sehe ich es anders.
Ich war kein Ziel, ich war ein Spiegel.
Ein stiller Spiegel für all das, was in anderen gesehen werden wollte, aber noch keinen Ausdruck fand.
Für Sehnsüchte, für ungelebte Gefühle, für das, was im Verborgenen nach Licht suchte.
Und weil sie es nicht erkennen konnten, fand es seinen Weg durch Schmerz.
Nicht, weil ich es verdient hatte, sondern weil ich es tragen konnte.
Damals fühlte ich mich verloren darin.
Heute erkenne ich die Tiefe darin.
Denn jede Erfahrung hat mich geformt, geschärft und näher zu mir selbst geführt.
Sie hat mich nicht gebrochen, sie hat mich erinnert.
Und so trage ich keinen Groll mehr, sondern Dankbarkeit.
Für den Weg. Für das Wachstum. Für das Erwachen.
Ich bin nicht das, was mir begegnet ist.
ich bin das, was daraus entstanden ist.
Myriel An’Léana ![]()
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