Spiritualität bedeutet nicht, wie ein bestimmtes Bild auszusehen.
Du musst keine weiten Gewänder tragen,
keine Räucherstäbchen anzünden
und keine bestimmte Musik hören,
um spirituell zu sein.
Du darfst Jeans tragen oder ein elegantes Kleid.
Du darfst barfuß durch den Wald gehen oder hohe Schuhe lieben.
Du darfst Mantras hören, Rockmusik, Schlager
oder einfach die Stille.
Denn Spiritualität hat keine Kleiderordnung.
Sie hat keinen bestimmten Klang.
Und sie verlangt nicht von dir, jemand anderes zu werden.
Denn wahre Spiritualität kommt nicht von außen.
Sie entsteht in dir.
Sie zeigt sich nicht darin,
was du trägst, was du besitzt
oder welches Bild du der Welt von dir zeigst.
Sie lebt in der Verbindung zu dir selbst.
In deinem Bewusstsein.
In deinem Herzen.
In der Art, wie du fühlst, wie du liebst,
wie du mit dir selbst und anderen umgehst.
Du brauchst im Außen nichts,
um im Inneren verbunden zu sein.
Keinen Gegenstand.
Kein bestimmtes Aussehen.
Keine Rolle, die du erfüllen musst.
Alles, was du wirklich brauchst,
trägst du bereits in dir.
Spiritualität beginnt dort,
wo du aufhörst, eine Vorstellung davon erfüllen zu wollen,
wie du sein solltest
und anfängst, wirklich du selbst zu sein.
In deiner Mitte zu sein.
Dich selbst zu spüren.
Deiner eigenen Wahrheit zu vertrauen.
Deine hellen und deine dunklen Seiten anzunehmen.
Zu lachen, zu weinen, zu tanzen, zu zweifeln, zu lieben
und dabei immer wieder zu dir zurückzufinden.
Du musst dich nicht von der Welt entfernen,
um deiner Seele nahe zu sein.
Du darfst mitten im Leben stehen.
Du darfst laut sein und leise.
Wild und sanft.
Tiefgründig und manchmal vollkommen albern.
Denn vielleicht ist genau das wahre Spiritualität:
Nicht spirituell wirken zu wollen,
sondern so tief mit dir selbst verbunden zu sein,
dass dein wahres Sein durch dich leben darf.
Nicht das Außen macht dich spirituell.
Es ist das, was aus deinem Innersten nach außen strahlt.
Ohne Maske.
Ohne Rolle.
Ohne dich kleiner oder anders zu machen.
Einfach du.
Denn deine Seele braucht kein Kostüm.
Sie braucht nur den Raum, durch dich zu leben.
An’Léana