ch trage Schwarz nicht, weil ich trauere.

Ich trage Schwarz nicht, weil ich mich verstecken oder schützen muss.

Ich trage Schwarz, weil ich die Ganzheit ehre.

Denn Licht und Schatten sind keine Feinde.

Sie sind wie Yin und Yang, zwei Kräfte, die einander berühren, ergänzen und gemeinsam ein Ganzes bilden.

Schwarz ist für mich nicht die Abwesenheit des Lichtes.

Es erinnert mich an das Unaussprechliche, an jene tiefe, grenzenlose Stille, aus der alles geboren wurde.

An den Raum vor dem ersten Licht.

An das Geheimnis, aus dem die Schöpfung hervorging.

Und dennoch weiß ich:

Ich bin Licht.

Mein Licht braucht kein weißes Gewand, um sichtbar zu sein.

Es lebt in mir.

Es strahlt aus meinem Herzen, aus meiner Seele, aus meinem ganzen Sein.

Ich bin pures Licht, und mein inneres Leuchten strahlt heller als die Sonne.

Darum trage ich Schwarz.

Darum trage ich Dunkelblau.

Darum trage ich Weiß.

Sie erinnern mich daran, dass alles nebeneinander existieren darf.

Hell und Dunkel.

Tag und Nacht.

Sonne und Mond.

Licht und Schatten.

Nichts davon muss bekämpft werden, damit Harmonie entstehen kann.

Wahre Einheit entsteht dort,

wo wir aufhören, das eine zu erhöhen und das andere abzulehnen.

Meine Kleidung ist Ausdruck dieser Erinnerung:

Alles darf in Einklang sein.

Denn ich muss mich nicht ausschließlich in helle Farben kleiden, um Licht zu verkörpern.

Ich bin das Licht.

Ich trage die Ganzheit.

Und in mir dürfen Licht und Schatten in Frieden miteinander existieren. ✨

An’Léana

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